| 1. Januar 1994 |
"Jungfern-Fahrt" des TELEBUS Kriens |
| April 1994 |
Angebot des Vereins Telebus an den Gemeinderat, die Quartierverbindungen bereits ab 20 Uhr zu übernehmen |
| Mai 1994 |
Ablehnung des Angebotes durch den Gemeinderat Kriens. Die Geschäftsprüfungskommission des Einwohnerrates reicht eine Motion ein, gemäss der der Betrieb des TELEBUS mit monatlich 3000 Franken unterstützt wird. |
| 26. Mai 1994 |
Der Einwohnerrat Kriens unterstützt die GPK-Motion mit 16:10 Stimmen. Der TELEBUS-Betrieb wird in der Folge mit 21'000 Franken (7 x 3000 Franken) mitfinanziert. |
| 26. April 1995 |
Dringliche Motion Frau Trudi Dinkelmanns zugunsten der Weiterführung der Mitfinanzierung des TELEBUS-Betriebs. Der Vorstoss wird mit 8:17 Stimmen abgelehnt. |
| Sommer 1995 |
Der TELEBUS-Betrieb wird weitergeführt. Der Verein Telebus erarbeitet ein neues Betriebs- und Finanzierungsmodell für den TELEBUS. Im Vordergrund steht ein Modell mit ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern. Im Nu sind 18 solche gefunden; der Betrieb könnte problemlos aufgenommen werden ... wenn da nicht die Sache mit dem Recht wäre: Das neue Konzept verlangt für solche Fahrerinnen und Fahrer den Führerschein der Kategorie D1 (Taxi). Die Suche nach Freiwilligen geht weiter, das neue Konzept wird verzögert. |
| 4. Sept. 1995 |
Ein Krienser Taxi-Unternehmen übernimmt die Leistungen des TELEBUS zu dessen bisherigen Bedingungen montags bis samstags für zwei bis vier Monate. Am Sonntag fährt der bisherige TELEBUS. |
Herbst/
Winter 1995 |
Die Krienser Fahrschule Wespi erklärt sich bereit, die Ausbildung zum Erhalt des Führerscheins der Kategorie D1 zu sehr günstigen Konditionen zu übernehmen. 18 Frauen und Männer sind bereit, ehrenamtlich den TELEBUS zu chauffieren, fünf von ihnen sind bereits im Besitz des entsprechenden Führerscheins. Die übrigen bereiten sich auf die theoretische und praktische Prüfung beim Strassenverkehrsamt vor. |
| 20. Dez. 1995 |
Der Verein Telebus übernimmt wieder den TELEBUS-Betrieb. |
| Januar 1998 |
Der Verein Telebus hat alle Darlehen zurückbezahlt und ist schuldenfrei. |
| 1. Mai 1998 |
Einführung eines Einheitstarifs für Jugendliche und Lernpersonal von 3 Franken (innerhalb Kriens‘). |
| 20. Nov. 1998 |
Der TELEBUS befördert die 20'000. Passagierin, Jacqueline Blättler. |
| Frühling 1999 |
Der „Beobachter“ berücksichtigt die Bewerbung des Vereins Telebus Kriens für eine Inserate- und Plakatkampagne. – In Bern, Basel und Zürich werden Plakate mit dem TELEBUS aufgehängt und in 14 schweizerischen Publikationen erscheint ein Inserat mit dem TELEBUS (Gesamtseitenzahl: über 2 Millionen). |
| 1. März 1999 |
Ermässigung von 1 Franken auf die normalen Tarife für Passepartout- (Monats- und Jahresabonnemente des öffentlichen Verkehrs) und GA-Besitzende. |
| 4. Dez. 1999 |
Der TELEBUS befördert die 25'000. Passagierin, Rita Eriksson. |
| 23. Mai 2002 |
Der TELEBUS befördert den 40’000. Passagier, Andreas Camenisch. |
| Herbst 2003 |
Die neue Interpretation der Arbeits- und Ruhezeitverordnung ergibt die Möglichkeit, künftig auch ohne den Führerschein der Kategorie D1 (Taxiprüfung) den Telebus chauffieren zu dürfen, weil der Verein als Betreiber des Telebusses keinen Gewinn erzielen will und mit den Billetteinnahmen nur die Fahrzeugkosten gedeckt werden. Unsere Interpretation wird sowohl vom „Kanton Luzern“ als auch vom Bundesamt für Strassen gestützt. Somit wird die künftige Suche nach freiwilligen und ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern vereinfacht. |
| 1. Januar 2004 |
Der Jugendlichen-Tarif von 3 Franken wird beibehalten, die zusätzliche Ermässigung von 1 Franken beim Besitz eines Passepartouts wird jedoch für Jugendliche nicht mehr gewährt, mit Ausnahme von jugendlichen Vereinsmitgliedern. |